Jeder, der schon mal mit dem Handy telefonierend an einem spielenden Kassettendeck vorbeigegangen ist, hat EMV in der Praxis erlebt. Obwohl das Handy auf 1,8 GHz sendet, demoduliert der Grundtakt von 217 Hz, in dem Handys abwechselnd senden, vorzüglich in den magnetischen Tonkopf eines Kasettenspielers.

Dieses Beispiel, und die Tatsache, dass solche Effekte meist nur bei 'alten' Technologien, wie einem Kasettendeck, stören, zeigt, wie viele Störquellen heute da sind, die es früher nicht gab und wie wenig sich moderne Geräte von solchen Störungen beeinflussen lassen.

Nichts desto trotz ist Elektromagnetische Verträglichkeit ein Thema, dem immer mehr Beachtung geschenkt werden muss und die einwandfreie Funktion neuer Geräte Folge einer Entwicklung und keine Selbstverständlichkeit. Einerseits, weil immer mehr Funkverkehr und immer kleinerere, portable Sender Störeinstrahlungen verursachen und andererseits, weil inzwischen in fast allen elektronischen Geräten schnelle Schaltvorgänge vorhanden sind, die Störungen verursachen können.

Neugeräte müssen, um die Einhaltung gültiger Normen zu garantieren, heutzutage ausgiebig in Testlaboren geprüft werden. Da diese Prüfungen und die Messzeit in entsprechenden Laboren sehr teuer ist, kann ein sorgfältiges Design von Geräten und eine vorherige Überprüfung mit einfacheren Messmitteln signifikant Entwicklungszeit und Kosten sparen. Auch liefern Messungen in Testlaboren nicht unbedingt Aufschluss auf die Störquelle.

Gerne stelle ich Ihnen meine Kompetenz in diesem Bereich zur Verfügung. Auf Unempfindlichkeit gegenüber äußeren Störungen und geringe Störabstrahlung lege ich bei eigenen Schaltungsentwicklungen besonderen Wert und prüfe auch gerne Ihre bestehenden Entwicklungen in dieser Hinsicht. Dies sowohl auf Ebene des Schaltplans, des Placement und Layouts, der Schirmung von Leitungen und des Gehäuses als auch durch Messungen an Prototypen.